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Wissen ist Pflicht | |
| Rubrik: SERVICE Autor: Christoph Sulz Ausgabe: 01/02-2010 | |
Jedes Apothekenteam muss über ein großes Standardwissen verfügen, um die Kunden optimal und kompetent zu beraten. Dieses Wissen gilt es entsprechend zu erweitern und vor allem immer wieder zu aktualisieren.
Standardwissen reicht aber nicht aus, wenn sich die Apotheke in bestimmten Bereichen spezialisiert hat. Hier sind Spezialisten gefragt, die ihr Wissen und Können in Seminaren vertieft und maßgeblich erweitert haben. Auch wenn eine Apotheke Nischen wie beispielsweise „natürliche Gesundheit“ oder „Homöopathie“ abdeckt, ist, will man erfolgreich sein, spezielles Wissen notwendig.
Das Fort- und Weiterbildungsprogramm einer Apotheke sollte solche Spezialisierungen berücksichtigen und den Besuch geeigneter Seminare motivieren.
Gerade in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass das pharmazeutische Wissen durch Kommunikation, Marketing, Management und Betriebswirtschaft erheblich ergänzt werden muss. Das gilt für den Inhaber selbst, die Filialleitung, die PTA und nicht zuletzt auch für die Mitarbeiter im Back-Office-Bereich. Welcher Mitarbeiter welche angebotenen Seminare hierzu besucht, sollte sich an den Aufgaben aber auch Fähigkeiten orientieren. Deshalb ist es wichtig, im Rahmen der Auswahl von Seminaren oder Workshops die Aufgaben aufzulisten. So ist eher gewährleistet, dass Mitarbeiter entsprechend ihrer Funktionen die dazu geeigneten Seminare besuchen.
Hier ein Beispiel, das die Vorgehensweise zeigt:
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Eine solche Tabelle lässt sich für jeden Mitarbeiter erstellen und selbst für Chefs empfiehlt es sich, die entscheidenden Aufgaben speziellen Seminarangeboten gegenüberzustellen.
Neben den individuellen Seminarbesuchen zeigt sich in den letzten Jahren immer mehr, dass Inhouse-Schulungen und Trainings on the job in Apotheken eine ideale Möglichkeit sind, ein ganzes Team und damit die Apotheke nach vorne zu bringen. Dabei ist es wichtig, sich im Vorfeld – am besten gemeinsam mit dem Apothekenteam – klar zu machen, welche Inhalte im Rahmen einer solchen Schulung in der Apotheke vermittelt werden sollen. Sprechen Sie bei der Buchung von Inhouse-Seminaren mit dem Anbieter und im Idealfall dann mit der Referentin oder dem Referenten die Themen ab, die Sie und Ihr Team besprechen und lernen möchten. Vorsicht: Nicht alle Anbieter sind hier flexibel und weichen trotz Zusage nicht von ihrem Standardprogramm ab. Das bringt aber weder Ihnen noch Ihrem Team etwas. Deshalb gilt: Klären Sie, ob der von Ihnen gewünschte Inhouse-Referent in der Lage ist, genau auf Ihre Wünsche und Vorstellungen einzugehen.
Denn es gilt: So individuell wir Ihre Apotheke, sollte auch die Schulung Ihrer Mitarbeiter sein.